Reisebericht: Besuch in Aschaffenburg I

HDR-Aufnahme vom Schloss Johannesburg in Aschaffenburg

HDR-Aufnahme vom Schloss Johannesburg in Aschaffenburg

Am 11. Juli 2015 war ich zu Besuch in Aschaffenburg. Ich möchte hier kurz meine Eindrücke niederschreiben. Aschaffenburg ist mit seinen nicht ganz 70.000 Einwohnern Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Mir hat die Stadt gleich auf Anhieb gefallen, was wohl an den vielen imposanten Gebäuden lag, wie z.B. das Schloss Johannesburg, der Stiftsbasilika, Jakobuskirche oder dem Pompejanum. Vielleicht aber auch weil mich die mittelalterliche Altstadt Aschaffenburgs etwas an meine Heimatstadt Bautzen erinnert. Ich bin mit dem Auto angereist, am Wochenende findet man ausreichend Parkplatze. Entweder man nimmt den etwas wilderen Parkplatz Suicardusstraße, direkt am Fuß des Schlosses Johannisburg oder den riesigen kostenlosen Parkplatz in der Nähe vom Volksfestplatz direkt auf der gegenüberliegenden Seite des Mains.
Am 11. Juli war es mit über 30° extrem warm, weshalb ich Abkühlung in einer römischen Villa, dem Pompejanum, suchte. Das Pompejanum ist ein Nachbau eines Hauses aus Pompeji, welcher von König Ludwig I. im Jahr 1840 in Auftrag gegeben wurde. Die Villa entstand durch die Antikbegeisterung des 19. Jahrhunderts und sollte als Anschauungsobjekt dienen, welches den Kunstliebhabern in Deutschland das Studium der antiken Kultur ermöglichen sollte.

Mehr Infos zum Pompejanum findest du bei Wikipedia: Pompejanum. Villen, mit ihren Stuckdecken, den riesigen Raumhöhen, den großen Fenstern und den verzierten Wänden und Türen üben auf mich eine riesige Faszination aus. Im Anschluss an die Besichtigung des Pompejanums habe ich noch etwas die gepflegte Flusspromenade auf mich wirken lassen, bis ich mich dann auf den Weg 5-10 minütigen Fussmarsch in die Altstadt Aschaffenburgs gemacht habe.

Treppe an der FlusspromenadeDabei kam ich am Park Schöntal vorbei und konnte es natürlich nicht lassen ein paar Aufnahmen mitzunehmen. Ursrünglich wurde der Park 1440, zur Versorgung des Schlosses mit Wildbrett, angelegt. 440 Jahre später, 1780, wurde der Park in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt (Quelle).

Meine Ausrüstung an dem Tag war lediglich die Canon EOS 5D II und das Canon EF 28-105mm f/3.5-4.5 USM. Ich habe ausschließlich im Modus Zeitautomatik offenblendig fotografiert. Nur im Pompejanum
habe ich die ISO-Werte etwas anheben müssen um nicht zulange Belichtungszeiten zu bekommen.

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